Babywelt Rhein-Ruhr 2013 in Essen

Dieses Jahr fand zum ersten Mal die Babywelt Rhein-Ruhr in Essen statt. Wir waren auf der Messe und haben uns mal umgeschaut. Was wir auf der Babywelt entdeckt haben, wie sie uns gefallen hat und ob sich, unserer Meinung nach, der Besuch lohnt, erfahrt ihr hier.

 

Allgemein

Die Messe „Babywelt“ findet bereits jährlich in den Städten Hamburg, München und Stuttgart statt. Dieses Jahr gab es sie nun zum ersten Mal in Essen (Rhein-Ruhr). Wie der Name schon sagt, dreht sich auf der Messe alles um Babys. Somit besteht das Zielpublikum auch aus Schwangeren und Eltern von Kindern im 1. Lebensjahr. Da die Angebote auf der Messe darauf ausgerichtet sind, ist für Eltern mit älteren Kindern der Messebesuch nicht lohnenswert. Beispielsweise haben die Händler nur Spielzeug für Babys dabei und auch die Vorträge und Workshops sind auf Babythemen ausgerichtet.

Der Eintritt kostete dieses Jahr (2013) 10,- € (bzw. 8,- € ermäßigt und im VVK). 3-Tageskarten gibt es nicht. Da die Veranstaltung nur in einer Halle (Halle 1) stattfand und man sie gut an einem Tag „durcharbeiten“ kann, würde sich der Kauf für mehrere Tage auch nicht lohnen.

Auf der Messe erwarteten die Besucher allerhand Stände von Händlern, Herstellern (!) und Vereinen bzw. Arbeitsgemeinschaften, die ihre Produkte oder Arbeit vorstellen. Außerdem gab es eine Showbühne und einen Workshop-Raum. Dort war rund um die Uhr Programm – die einzelnen Veranstaltungen dauerten jeweils knapp 30 Minuten und im Anschluss ging es direkt weiter. Für die kleinen Besucher gab es eine „Fütterbar“, einen Wickelplatz und eine „Still-Lounge“. Des Weiteren gab es viele Gewinnspiele, an denen man teilnehmen konnte.

Stände

Natürlich waren auf der Babywelt viele Händler vertreten, darunter einige kleine lokale Geschäfte, aber auch größere wie beispielsweise Babyprofi.de. Ebenso gab es Stände von Herstellern, wie z.B. hauck, die ihre Produkte vorgestellt haben; kleinere Verlage und einige Infostände von Vereinen, wie der Trageberatung und der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen (AFS). Letztere gaben den Besucher viele Tipps und hatten einiges an Infomaterial vorbereitet. Bei der Trageberatung konnte man sogar verschiedene Tragen ausprobieren und für den Besuch der Messe ausleihen. Daneben waren auch ein Krankenhaus und einige Krankenkassen vor Ort, die die Familien von ihren Leistungen überzeugen wollten. Die Geschäfte boten den Besucher meist einen speziellen Messerabat an. Außerdem konnte man vielerorts an Gewinnspielen teilnehmen.

Showbühne

Auf der Showbühne gab es jede Menge zu sehen: Vorträge, Konzerte und Vorführungen. Vor der Bühne gab es jede Menge kleiner Sitzsäcke. Im Nachhinein stelle ich mir diese aber durchaus problematisch für schwangere Frauen vor – wie soll man aus den Dingern wieder herauskommen, wenn einem der Babybauch im Weg ist? Auf der anderen Seite hatten die Sitzsäcke den Vorteil, dass man sie problemlos woanders hinstellen konnte und so viel Platz für Kinderwagen oder ähnliches schaffen konnte. Wir haben uns verschiedene Aktionen auf der Showbühne angesehen: ein Konzert von herrH, einen Vortrag über das Impfen und die Vorführung des Kangatrainings. Insgesamt fand ich das Programm auf der Showbühne sehr gut, da es u.a. sehr abwechslungsreich und informativ war. Und trotz des straffen Terminplans verlief der Ablauf reibungslos.

zu Seite 2 / zu Seite 3

 

vor 8 Jahren

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar