Was ziehe ich denn nun an? – Umstandsmode

Während der Schwangerschaft stellt sich jede Frau früher oder später die Frage, was sie denn nun anziehen soll. Immerhin wird der Bauch immer größer und größer. Aber braucht man tatsächlich spezielle Umstandsmode? Wo gibt es überhaupt Umstandsmode? Welche Labels gibt es? Diese Fragen versuchen wir hier zu beantworten.

Braucht man überhaupt Umstandskleidung?
Spezielle Kleidung für Schwangere ist nicht gerade billig und entspricht nicht immer dem eigenen Geschmack, daher stellt sich durchaus die Frage, ob man Umstandskleidung tatsächlich braucht oder ob man sich anders helfen kann. Kommt man den mit dem immer größer werdenen Bauch überhaupt um Umstandskleidung drumherum? Die Antwort lautet ja. Hier ein Beispiel: Eine ehemalige Kommilitonin trug einfach die Kleidung ihres Mannes auf, seine Jogginghosen, Jacken und Co. und sie war sogar mit Zwillingen schwanger. Ich habe damals auch kaum Umstandskleidung gekauft (eine Latzhose, zwei Bauchbänder, ein Kleid). Dafür habe ich mir Babydolls und Hosen mit breitem Gummiband gekauft und u.a. auch die Jacke meines Mannes getragen.

Welche Alltagskleidung eignet sich gut zum Tragen während der Schwangerschaft?
– unter Umständen einige Kleidungsstücke des Partners
– Babydolls und Tops, die aus elatischem Material oder unter der Brust weiter geschnitten sind
– Jogginghosen
– Hosen mit breitem Gummiband (beispielsweise Stoffhosen)
– Sport-BHs und Bustiers (wer eher kleine Brüste hat, kann auch während der Stillzeit Bustiers statt Still-BHs benutzen)
Es lohnt sich also durchaus, auch bei normaler Alltagskleidung zu gucken. Manchmal muss man die Kleidung nur ein bißchen größer kaufen. Nicht zum empfehlen ist es, viel zu große Kleidung zu kaufen. Ich dachte damals, es wäre eine gute Idee in der Übergrößen-Abteilung nachzusehen (zumal ich auch sonst mehr auf den Rippen habe). Aber die Tops und Shirts waren einfach viel zu groß und sind mir von der Schulter gerutscht oder ich bin unter ihnen verschwunden.

Ab wann brauche ich Umstandskleidung?
Diese Frage muss jede Frau für sich entscheiden. Einige kaufen schon am Ende des 1.Trimesters die ersten Kleidungsstücke andere erst Wochen später. Ich persönlich habe wenig Sinn darin gesehen, bereits am Anfang Umstandskleidung zu kaufen: Bei den Hosen konnte ich nicht abschätzen, ob sie nach ein paar Monaten noch passen und die Oberteilen sahen grausig an mir aus (an den falschen Stellen zu weit bzw. zu eng). Aber ich habe mir zwei Bauchbänder gekauft. Diese kaschieren super etwas zu kurz werdende Tops! In Foren berichten Schwangere oft, dass sie Jeans bereits am Anfang der Schwangerschaft unangenehm empfinden. Dies kann ich mir sehr gut vorstellen – hier können aber auch normale Jeans mit einem hohen Stretchanteil sowie Jogginghosen und Hosen mit einem breiten Gummiband Abhilfe schaffen.

Wo bekomme ich Umstandkleidung?
Umstandskleidung bekommt man sowohl in normalen Ladengeschäften als auch online. In den Städten findet man beispielsweise bei C & A und H & M Mode für Schwangere. Außerdem bieten Geschäften wie Babywalz Umstandsmode an. Online bekommt man diese u.a. bei Mamarella, Vertbaudet, Mawaju aber auch in den Onlineshops von C&A und Co sowie bei Versandhäusern wie Otto oder Bonprix. Daneben gibt es jede Menge kleiner Onlineshops und Ladengeschäfte die sich auf den Verkauf von Umstandskleidung spezialisiert haben.

Welche Modelabels gibt es?
Mittlerweile gibt es viele Modelabels die Umstandskleidung herausbringen oder sich ihr sogar ganz gewidmet haben. Ich bin dennoch überrascht, wieviele ich bei meiner Recherche gefunden habe. Das es so viele sind, hätte ich nicht erwartet! Hier eine Auswahl:

A)
Anita maternity
Aqua Tash
Attesa Maternity

B)
Bellybutton
Bravado!Designs
byStroom (dänisches Label)

C)
cache-coeur

E)
Esprit

F)

I)

L)
La Belly (Bauchbänder)
Lele (Bauchbänder)
Love2Wait

M)
mamalicious
Milker (dänisches Label mit deutschsprachiger Webseite)

N)
noppies (niederländisches Label mit deutscher Webseite)

O)
Olian Maternity (amerikanisches Label)

P)

Paulina – espect in style
Petit Amour
Pietro Brunelli – Maternial Appeal (italienisches Label)

Q)
Queen Mum (niederländisches Label mit deutscher Webseite)
Que Sera

R)
Ripe Maternity (australisches Label)

S)
Sweetbelly couture – (Abend- und Hochzeitkleider für Schwangere)

T)
tête-à-tête á Valja (dänisches Label mit deutschsprachiger Webseite)
Tiffany Rose (britisches Label)
Torelle (polnisches Label)

V)
Vertbaudet

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