Der erste Schulranzen

Der Kauf des ersten Tornisters steht an, doch bei der riesigen Auswahl verliert man schnell den Überblick. Beispielsweise der deutsche Schulranzen Hersteller McNeill: allein hier gibt es  fünf verschiedene Schulranzen-Modelle und 23 verschiedene Designs.Was ein guter Schulranzen leisten soll, haben wir bereits im Artikel „Schulranzen im Internet kaufen“ ausführlich behandelt. Daher folgt hier nur ein kurzer Überblick.

 

Darauf sollte man beim Kauf eines Tornisters achten:

  • ergonomische Passform
  • niedriges Leergewicht (unter 1,5 kg)
  • vor dem Kauf anprobieren
  • gepolstertes Rückenteil und breite, gepolsterte Tragegurte (ca. 50 cm lang)
  • dem KIND sollte das Design gefallen
  • Reflektoren und Leuchtstreifen (laut DIN 58 124 20 % fluoreszierendes Material in orange-rot oder gelb und mindestens 10 % retroreflektierendes Material)

Weitere Informationen findet ihr hier oder in diesem Artikel (wie Focus über Schulranzen berichtete).

Außerdem muss dem Kind der Tornister unbedingt gefallen! Allerdings sollte man ebenso beachten, dass sich der Geschmack eines Kindes schnell ändern kann – heute noch Piraten und morgen schon Rennwagen. Hier sollte man seinem Mutter-Instinkt vertrauen und notfalls doch zu einem anderen Design raten. Zudem sollte man nicht jeden Trend mitmachen.

Umhängetaschen mögen zeitweise angesagt sein, doch sie sind schlecht für den Rücken. Auch Rucksäcken wird nachgesagt, dass sie Auslöser von Rückenschmerzen seien, da sie einseitig oder zu tief getragen würden. Ebenso wird von Trolleys abgeraten, da das Hinterherziehen ebenfalls eine einseitige Belastung darstellt. Allerdings werden sich Mütter von i-Männchen darum vorerst noch keine Sorgen machen müssen.

Doch selbst wenn man all diese Kriterien im Hinterkopf hat, anhand von Werbeprospekten kommt man nicht wirklich weiter. Die Werbebeilage von Real beispielsweise bietet aktuell nur Informationen über den Preis, die Marke und den Inhalt. Ob die Tornister die DIN Norm erfüllen, wie schwer die Ranzen sind usw. erfährt man nicht. Letztendlich bleibt also nur der Besuch eines Fachmarktes oder der Kauf übers Internet.