Nicht unentscheidend: Der Löffel!

Als ich angefangen habe Cheibani zu füttern. wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass die Wahl des richtigen Löffels wichtig ist.

Der Kauf
In den einschlägigen Baby-Fachgeschäften gibt es soviele unterschiedliche Babylöffel. Ich war damals völlig verwirrt: Brauche ich nun einen extra weichen Löffel, einen geschwungenen, einen der sich verfärbt wenn der Brei zu warm oder zu kalt ist? Daraufhin habe ich für mich beschlossen: Ich brauche den ganzen Schnickschnack nicht.

Letztendlich habe ich flexible und weiche Löffel bei DM gekauft. Mein Sohn hatte ja die ersten drei Monate so Bauchschmerzen und da haben wir ihm häufiger die Sab Simplex gegeben und es auch mal mit den Löffel versucht. Die Löffel sind bei uns nicht alt geworden. Man kann sie nämlich nicht auskochen oder mit Dampf sterilisieren… Beide Löffel haben sich beim Versuch dies trotzdem zu tun verformt.
Danach habe ich einfach einen 5er-Pack Löffel bei DM gekauft. Außerdem haben ich viele Werbegeschenk von Hipp und Milupa bekommen (die unter anderem auch Löffel an ihre Brei-Packungen kleben usw.).

Der Praxistest

Wie gesagt die weichen Löffel haben bei uns nicht überlebt. Als es dann endlich mit Füttern losging, klappte es eigentlich ganz gut. Nur zwischendurch funktionierte das Essen gar nicht. Es ging jede Menge daneben; mein Sohn spuckte die Hälfte wieder aus. Ich war ratlos: Warum klappte das Füttern gestern noch fast problemlos und heute gar nicht? Irgendwann bin dahinter gekommen: Mit den Babylove-Löffel konnte mein Sohn prima Essen, mit den Werbegeschenk-Löffeln dagegen nicht. Letztere sind tiefer und irgendwie anders geformt. Deshalb haben wir jetzt mindestens 10 Löffel von Babylove. Die anderen Löffel heben wir einfach auf, bis Cheibani etwas älter ist. 🙂

Daher meine Tipps:
1. Probiert ruhig mehrere Löffel aus und guckt mit welchem Löffel euer Kind am besten zurecht kommt.
2. Die Löffel sollten relativ flach sein, damit eurer Baby den Brei leicht “runterlutschen” kann.
3. Die Löffel müssen unbedingt weich sein. Nicht super weich und flexibel – aber so, dass sich eurer Kind nicht ausversehen am Gaumen verletzten kann. Also keine Metall-Löffel.
4. Farbwechsel-Löffel: Muss jeder selbst wissen. Man braucht sie eigentlich nicht. Ich halte einfach immer meinen Finger in den Brei. Wenn es warm aber nicht mehr heißt ist, gebe ich Cheibani sein Essen. Außerdem gebe ich ihm lieber zu kalten Brei als zu heißen. Aber, es ist natürlich eine praktische Sache, gerade wenn man noch unsicher ist.

PS: Ich will keine Schleichwerbung für Babylove-Produkte machen. Sondern einfach nur klar sagen, womit ICH am besten klar komme. Bestimmt gibt es andere Löffel die genauso gut sind – aber ich habe bisher keine weiteren Löffel ausprobiert.

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