9. März 2026
Gießen mit Kindern – kreative Bastelzeit statt Bildschirm

Gießen mit Kindern – kreative Bastelzeit statt Bildschirm

Gießen mit Kindern verbindet kreatives Arbeiten mit echtem Materialerlebnis. Beim Anrühren, Gießen und späteren Bemalen entstehen eigene Objekte, die Schritt für Schritt wachsen. Als Alternative zur Bildschirmzeit bietet das Gießen mit Kindern eine greifbare Bastelidee, die sich gut über mehrere Tage verteilen lässt.

Material erleben beim Gießen mit Kindern

Gießen mit Kindern bedeutet, gemeinsam mit Gießmasse zu arbeiten und den gesamten Entstehungsprozess bewusst mitzuerleben. Aus Pulver und Wasser wird eine flüssige Masse, aus der nach dem Trocknen feste Formen entstehen. Für Kinder ist dieser Wandel gut nachvollziehbar, weil er sichtbar abläuft und nicht sofort abgeschlossen ist.

Dabei geht es weniger um Tempo als um Aufmerksamkeit. Das Anrühren, das vorsichtige Eingießen und das Beobachten gehören genauso dazu wie das anschließende Warten. Gerade diese Abfolge unterscheidet das Gießen mit Kindern von vielen schnellen Bastelideen.

Zeit lassen und Schritte nachvollziehen

Das Gießen besteht aus wenigen, klaren Arbeitsschritten, die dennoch Konzentration erfordern. Formen werden befüllt, Luftblasen vorsichtig entfernt und anschließend bleibt die Gießmasse erst einmal unberührt. Diese Pausen sind Teil des Prozesses und machen das Gießen zu einer Tätigkeit, die sich bewusst über einen längeren Zeitraum erstreckt.

Manche Kinder schauen zwischendurch immer wieder nach, andere wenden sich kurz etwas anderem zu und kommen später zurück. Beides gehört dazu und lässt sich gut in den Ablauf integrieren.

Steine selbst gießen statt sammeln

Ein großer Vorteil beim Gießen mit Kindern ist die Möglichkeit, Steine gezielt selbst herzustellen. Statt draußen nach passenden Natursteinen zu suchen, entstehen beim Gießen gleichmäßige Formen, die sich gut bemalen lassen. Größe, Dicke und Oberfläche können dabei bewusst gewählt werden.

Gerade für gemeinsame Bastelaktionen ist das Gießen mit Kindern hier besonders praktisch. Alle arbeiten mit vergleichbaren Ausgangsformen, und das spätere Gestalten fällt leichter. Wie gut sich gegossene Steine zum Bemalen eignen, zeigt auch der Artikel „Steine bemalen mit Kindern„, in dem dieser Zusammenhang ausführlich beschrieben wird.

Vom Gießen zur weiteren Gestaltung

Nach dem Trocknen beginnt eine zweite kreative Phase. Die gegossenen Objekte lassen sich bemalen, bekleben oder weiterverarbeiten. Farben haften gleichmäßig, und die Flächen sind gut kontrollierbar. Dadurch bleibt das Gießen mit Kindern nicht auf einen Bastelnachmittag beschränkt, sondern kann sich über mehrere Tage verteilen.

Nach dem Trocknen beginnt beim Gießen mit Kindern eine zweite kreative Phase. Die gegossenen Objekte lassen sich bemalen, bekleben oder weiterverarbeiten. Farben haften gleichmäßig, und die Flächen sind gut kontrollierbar. Dadurch bleibt das Gießen mit Kindern nicht auf einen Bastelnachmittag beschränkt, sondern kann sich über mehrere Tage verteilen.

Auch für gemeinsame Aktionen eignet sich das gut. Gegossene Reliefs lassen sich zum Beispiel bei einem Kindergeburtstag bemalen und individuell gestalten. Eine passende Idee dazu findest du im Artikel Reliefs bemalen beim Kindergeburtstag, der zeigt, wie sich vorbereitete Gießteile sinnvoll einsetzen lassen.

Auch Reliefs und dekorative Formen lassen sich gut umsetzen. Projekte wie Reliefgießen – Zwei Frösche im Urlaub oder ein Türschild fürs Bad zeigen, wie vielseitig das Gießen mit Kindern eingesetzt werden kann.

Reliefgießen mit Kindern und Erwachsenen

Gießen mit Kindern wird oft als klassische Bastelidee gesehen. Gleichzeitig begegnet einem Gießmasse auch ganz selbstverständlich im Alltag von Erwachsenen. Schlichte, weiße Häuser, kleine Schalen oder reduzierte Reliefs aus Gießmasse stehen in Regalen, auf Fensterbänken oder werden als handgemachte Stücke verkauft.

Das Material ist dabei dasselbe. Der Unterschied liegt eher im Umgang damit. Beim Gießen mit Kindern entstehen Dinge, die später bemalt, verändert oder weitergestaltet werden. Beim Reliefgießen für Erwachsene bleiben die Formen häufig bewusst schlicht. Flächen sind glatt, Farben zurückhaltend oder werden ganz weggelassen.

Gerade diese Nähe macht das Gießen mit Kindern interessant. Die Technik ist keine reine Kinderbeschäftigung, sondern etwas, das in verschiedenen Zusammenhängen genutzt wird. Am Basteltisch können diese beiden Herangehensweisen sogar nebeneinander bestehen – ohne dass eines dem anderen untergeordnet ist.

Materialien für das Gießen mit Kindern

Für das Gießen mit Kindern wird in der Regel eine klassische Bastel-Gießmasse verwendet, die sich leicht anrühren lässt und stabil aushärtet. Wichtig ist, dass die Masse fein genug ist, damit sich auch kleinere Formen gut ausgießen lassen und die Oberflächen gleichmäßig werden. Meine bevorzugte Gießmasse ist Raysin von Rayher. Sie lässt sich gut verarbeiten, härtet sauber aus und ergibt eine glatte Oberfläche, die sich sowohl zum Bemalen als auch für schlichte, unbehandelte Formen eignet. Gerade beim Gießen mit Kindern ist es hilfreich, mit einer Gießmasse zu arbeiten, die verlässlich reagiert und keine Überraschungen mit sich bringt.

Ebenso wichtig sind geeignete Formen, aus denen sich die gegossenen Teile problemlos lösen lassen. Wiederverwendbare Silikonformen oder feste Kunststoffformen haben sich hier bewährt, vor allem wenn mehrere Gießvorgänge geplant sind oder verschiedene Kinder gleichzeitig arbeiten. Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel diese Gießform für Dinosaurier. Außer den Dinosauriern findest du dort auch noch weitere Gießformen, zum Beispiel für Katzen oder niedliche Elefanten.

Fazit

Gießen mit Kindern ist eine kreative Alternative zur Bildschirmzeit, bei der Material, Zeit und gemeinsames Arbeiten im Mittelpunkt stehen. Durch das Selbergießen von Steinen entstehen ideale Grundlagen zum Bemalen, ohne auf gesammelte Natursteine angewiesen zu sein. Das Gießen mit Kindern lässt sich gut in den Alltag integrieren und schafft kreative Phasen, die sich bewusst über mehrere Tage hinweg entwickeln.

Gießen mit Kindern – kreative Bastelzeit statt Bildschirm

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